Es sind Dokumente aufgetaucht

Durch einen nahezu dummen Zufall geschah es. Die bereits angeschlagene Musikindustrie wollte natürlich nicht, dass du diese Seite hier im Internet findest. Trotzdem konnte ich einige Teile davon retten, aber das Design ist nun leider abhanden gekommen. Aber was soll es, es geht ja um die Inhalte. Diese konnte ich wiederherstellen und habe nun einen Teil davon hier auf dieser Seite hochgeladen.

Die Musikindustrie hat Feinde

Das böse Internet macht der gesamten Musikindustrie zu schaffen. Mühsam versucht sie, an alten Abrechnungsmodellen festzuhalten und selbst Streaming-Dienste werden sich langfristig nicht in der Weise durchsetzen, wie dies vom Wunschdenken der Musikindustrie erdacht wurde. Aber es gibt noch eine weitere schwerwiegende Problematik hinsichtlich alter zusammenbrechender Strukturen. Das liberale Internet fördert die Vielfalt, und das passt so gar nicht zum alten Stereotyp. Wo es Verlierer gibt, gibt es auch Gewinner. Das ist immer so. Nur die Mainstream-Medien berichten natürlich auch nur von den Mainstream-Themen. So bekommt die breite öffentlichkeit ein ganz anderes Bild von der WiRchkeit. Währenddessen tun sich unbeobachtet Chancen auf, die wir nutzen werden, sobald wir alles darüber erfahren haben.

Plattenfirmen sind Auslaufmodelle

Wie die Dinosaurier werden es die Plattenfirmen und Agenturen nicht auf lange Sicht überleben. Heute geht alles schneller und die Erfolge werden in vielen Marktnischen gefeiert, die bisher von der Musikbranche unbeachtet wurden. Nun schaffen es scheinbar ganz normale Leute, über Nacht einen bahnbrechenden Erfolg hinzulegen. Ohne GEMA, ohne GVL, ohne Plattenlabel, ja sogar ohne Agenturen. Geschäftsmodelle entstehen, deren Regeln erst erlernt werden müssen, und hier hat der einzelne Leser dieser Seite einfach größere Chancen zu agieren. Er hat keine schwerfällige Firmenhierarchie über sich. Er ist flexibel und schnell wie die kleine Stechmücke in der Nacht. Nutzen wird er neue Plattformen, die ebenfalls zu den Gewinnern des Systems gehören.

Supernova der Selbstvermarktung

Einzelne Superstars, die teilweise weniger Ahnung von Musik, viel mehr jedoch von der geschickten Kunst der Selbstvermarktung verstehen werden in Zukunft die Gewinner dieser Veränderung sein. Wie ein Scharfschütze setzen sie gezielt ihre Aktionen in sozialen Medien ein. Die großen Labels haben es hier schwer. Ihre Methoden nenne ich Schrotflinten-Methode. Sie müssen vollkommen ineffektive und zugleich teuere Marketinginstrumente nutzen. Hier muss für viel Geld Sendezeit gebucht werden, und enorme Streuverluste werden in Kauf genommen. Nicht so der Scharfschützen-Einzelkämpfer. Er hat es vollkommen selbst in der Hand, seine Marketing-Aktivität zielgenau und treffsicher zu planen und durchzuführen. Ein Video im Internet kann ausreichend sein, um über Nacht im ganzen Land bekannt zu werden.

Diskrepanz des Fehlenden

Der Industrie fehlt es an qualifizierten Rohrspatzen, die ihre Lieder trällern wollen, was man unweigerlich an der hohen Fluktuation und der sinkenden Qualität erkennen kann. Einzelne Hochkaräter erkennen nun ihren Marktwert selbst und wollen ein größeres Stück vom Kuchen haben.

Mit eigener Band zum Rockstar werden

Die Welt hat sich folglich gewandelt. Und nun weiß der geneigte Leser ebenfalls, warum ihm bisweilen vorenthalten wird, was sich einzelne Pioniere bereits seit Jahren zu Nutze gemacht haben. Den eigenen Erfolg selbst in die Hand zu nehmen ist heute machbarer denn je und der Traum "Rockstar werden" ist deutlich näher gerückt. Weil die großen Industrien hier jedoch Hand-in-Hand arbeiten, wissen nur sehr wenige davon. Das ist auch gut so, sonst wird es allmählich ganz schön rappeln im Karton.

Was braucht ein Rockstar von morgen

Seine musikalischen Fähigkeiten werden mehr und mehr in den Hintergrund rücken. Er wir auch keine Plattenfirma, keinen Manager im eigentlichen Sinne und auch keine Kontakte zu Agenturen benötigen. Gleichwohl allerdings benötigt er Angestellte und Helfer, die ihn bei den hereinstürmenden Buchungsanfragen helfen. So ist der Mechanismus, den die neuen Medien hervorbrachten. Eine Homepage ist wie ein dauerhafter Prospektständer, der sich selbst befüllt. Den Rockstar-Fans aktiv suchen, sobald sie ihn kennen. Die Mechanismen sind dann genau umgekehrt: Nicht der Rockstar geht Klinkenputzen, sondern die Fans stehen „elektronisch“ Schlange. Diese Vorstellung, so schön wie sie ist, entspricht durchaus der Realität, sieht man sich durch das Internet hervorgebrachte Stars an. Firmen schicken Geschenke an die Kontaktadresse, Anfragen für Konzerte und Kooperationen stürmen herein und man will und will mit dem Star von morgen zu tun haben. Weiß man mit diesen neuen Methoden umzugehen, reichen im Prinzip einfache Songwriterskills aus. Die Selbstvermarktung wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Ich kann diesbezüglich den »Deutschlands bekanntesten Gitarrenlehrer Georg Norberg« empfehlen. Was er geschafft hat ist wirklich enorm, sich selbst berühmt zu machen und damit eine neue Marktnische durch das Internet aufzubauen. Er hat einen speziellen Kurs der sich »PopSong Secrets« nennt, wo er ziemlich klar und deutlich Tacheles spricht. Dort kamen mir Erkenntnisse, die mir Einiges klar gemacht haben. Besonders deshalb, weil die Methoden nicht von außen erkennbar sind, aber wenn man bescheid weiß wie er, alle Erfolgreichen nutzen. Er sagt sogar genau, wie er das alles geschafft hat.

Singer-Songwriter werden zu Rockstars

In Amerika liegt schon seit Jahrzehnten ein Fokus auf Einzelkünstlern, die sich erfolgreich durchgesetzt haben. Die One-Man-Band wird aus den genannten Gründen eine immense Rolle in der Zukunft spielen, so wie es die Boygroups in den 90ern waren. Besonders in Deutschland stehen die Chancen gut, sich als Einzelkämpfer an die Spitze zu spielen, wenn man die richtigen Werkzeuge nutzt. Dazu gehören die eigenen Songs. Diese müssen in Ihrem Aufbau so sein, dass sie genau den Geschmack trifft. Hier gibt es erstaunliche Systeme, die unfassbar simpel aber wirkungsvoll sind - davon will ich jetzt aber nicht sprechen. Dann braucht der Rockstar von heute und morgen einen gezielten Positionierungsplan. Er muss wißen, wie er sich vermarkten will und was er wann auf welcher Plattform tut. Sonst geht der Schuß nach hinten los. Schreibt man in sozialen Medien wie Facebook und Twitter lauter Werbe-Posts zum nächsten Konzert, wie es die meisten erfolglosen Musiker tun, hat man schon verloren. Lädt man unüberlegt einfach mal ein Video bei YouTube von sich hoch ist der Erfolg vollkommen dem Zufall überlassen. Meistens jedoch wird das Video gänzlich unbeachtet im Nirvana verschwinden. Marketing-Know-How, das früher nur den großen Firmen zur Verfügung stand wird gefragt sein. Doch ein BWL-Studium alleine reicht nicht, das Wissen ist zu theoretisch und nicht Musikmarkt-Spezifisch. Es kann gut sein, dass ein einzelner Manager sich das Wissen besorgt, z. B. bei bereits erfolgreichen Selbstvermarktungs-Künstlern, und dieses dann, wie Tochterunternehmen an andere Künstler weiterverkauft.

Das Rockstar-Business als Geschäftsmodell

Das Geschäft der Zukunft machen Einzelkämpfer, so viel ist nun sicher. Diese werden das Rockstar-Business hoch professionell als Geschäft betreiben und ihre eigenen Angestellten haben. Doch sie müssen auch Unternehmer, Geschäftsmann, Marketingleiter, Verkaufsgenie, und charismatische Sympathieträger sein. Wer hier nicht mithalten kann und den Zug verpasst, wird definitiv nicht mitspielen. Das neue Spiel ist ein vernetztes Einzelspieler-Game, in dem jeder mitmachen kann, aber nicht jeder Zugang findet, weil ihn niemand über die Spielregeln aufklärt. Den Aufklärungs-Job und die strategische Karriereplanung hatte in der Vergangenheit die Industrie, also jene großen Agenturen übernommen. Diese haben nun kein Interesse mehr an dem "kleinen" Selbstvermarkter. Früher wurde den Rockstars jede einzelne Aussage in den Mund gelegt, und das Verhalten in der öffentlichkeit diktiert. Das Management wollte seine Investition mit maximalem Gewinn realisieren, und dazu mussten Künstler dem "Klischee" entsprechen, oder zumindest der Marketingstrategie. Heute sind Rockstars auf sich alleine gestellt, wenn sie den Weg der Eigenverantwortung gehen. Doch immer mehr Künstler entdecken diesen Weg, und was die Zukunft angeht, wird noch einiges passieren. So viel steht fest.

Hochachtungsvoll, Mr. X (Ich werde mich nicht zeigen) rockstarwerden (ät) gmail . com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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